«Mons Aureolus», der goldene Berg der Römer, dieses Château Montauriol umgebene Gebiet, hat Jahrhunderte gloreichen und vielseitigen Weinanbau erlebt.
Nicolas Gélis kaufte im Juni 1998 Château Montauriol und ist seitdem bestrebt, in Achtung der Weinstöcke und des Weines, höchste Produktqualität zu erzielen.
Es werden ausschließlich organische Zusatzmittel, die von kompostierten Pflanzen stammen und Oligoelemente, die die natürlichen Verteidigungsmechanismen der Pflanze anregen, verwendet. Die Technik des kontrollierten Grasanbaus wird praktiziert. Hierbei hat die Grasaussaat zwischen den Weinreihen zum Ziel, dem Weinstock Konkurrenz zu machen und somit den Ertrag zu verringern, die Organismen im Boden aufrechtzuerhalten und die Erosion zu begrenzen.
Die Ebene mit Lehmboden, die ungefähr 15 Hektar ausmacht, produziert feine und komplexe Weine.
Auf der hügeligen Kruppe von 25 Hektar herrschen abwechselnd «ougets» (Lehmkieselboden mit starkem Eisenoxydgehalt) und tiefe «alets» (Sandboden) vor, die zur Stärke und Konzentration des Weines beitragen. Somit verfügen wir über zahlreiche Bodenprofile, die es uns ermöglichen von derselben Rebensorte eine interessante.
Aromadiversität zu erhalten, um unsere verschiedenen Weine herzustellen.
Durch die geographische Lage Château Montauriols, welches sich zwischen Toulouse und Montauban befindet, wird es sowohl vom Ozeanklima als auch vom Mittelmeerklima beeinflusst, das durch viel Sonne und schwachen Regenfällen charakterisiert wird.
Der Weinherstellungskeller beträgt 5000 hl thermoregulierter Stahltanks, wobei ein zweiter Weinfasskeller mit 250 Eichenfässern und vier 50 hl grossen Eichenfässern hinzukommt. Diese sind mit Microsauerstoffversorgungsstellen ausgestattet, die die Weinlagerung in Stahltanks so wie in den Fässern begünstigt.